Heerweghof Heide Wagyu

Fullblood Wagyu aus der Heide

Ein seltenes Bild in der Wagyu-Zucht: Eine junge Wagyu-Mutter und ihr eigenes Kalb. Die kleine Michi wurde draußen auf der Weide geboren - und auch gezeugt. Auf dem Heerweghof leben die aus Japan stammenden Edelrinder nämlich fast ausschließlich draußen auf der Weide. Lediglich Mutter und Kind kommen über Nacht in den Stall, bis das Jungtier sich selbst gegen Raubtiere wehren kann. Jutta-Constanze Schulz, die Chefin vom Heerweghof, Landwirtin in x-ter Generation, züchtet die Rinder mit dem zarten und gesunden Fleisch mit Liebe und Leidenschaft. In der Wagyu-Zucht ist es üblich, dass Wagyu-Muttertiere mit Hormonen behandelt und künstlich besamt werden; anschließend werden die entwickelten Embryonen - bis zu neun -  herausgespült und in 'normale' Trägerkühe eingepflanzt. Die Chefin vom Heerweghof läßt der Natur hier freien Lauf. Die Kontrolle über den Eisprung der Kühe hat bei ihr nicht der Tierarzt oder ein Messgerät, sondern Bulle Timo. Timo und sein Harem selbst sind ET, durch Embryotransfer enstanden. Als sie sich für die seltene japanische Rinderrasse zu interessieren begann, wurden in Deutschland praktisch nur ET Wagyus angeboten. Das ist heute nicht viel anders, die wenigen angebotenen Waguys tragen nach wie vor fast alle 'ET' als Namenszusatz. 

Heide Wagyu J.C. Schulz